
TASSILO SEPP

Mobilität für alle – pragmatisch statt ideologisch
Verkehrspolitik für Wiesbaden zur Kommunalwahl 2026
Ein Beitrag von Tassilo Sepp – Kandidat für das Wiesbadener Stadtparlament (Kommunalwahl 2026)
Vernünftige Verkehrspolitik für Wiesbaden
Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftliche Teilhabe. In Wiesbaden erleben viele Bürgerinnen und Bürger jedoch seit Jahren eine Verkehrspolitik, die zunehmend auf Einschränkungen, Verbote und Symbolprojekte setzt.
Als Kandidat für das Stadtparlament Wiesbaden trete ich bei der Kommunalwahl 2026 für eine Verkehrspolitik ein, die funktioniert – pragmatisch statt ideologisch. Ziel ist eine ausgewogene Mobilitätspolitik, die die Interessen aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer berücksichtigt: Fußgänger, Radfahrer, Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV sowie Autofahrer.
Verkehrspolitische Entscheidungen brauchen Akzeptanz, keine Bevormundung. Wer das Auto stehen lassen soll, braucht ein attraktives Alternativangebot. Wer auf das Auto angewiesen ist, darf nicht systematisch ausgebremst werden.
Weniger Stop, mehr Go: Verkehrsfluss verbessern
Stau, unnötige Stopps und schlecht abgestimmte Ampeln kosten Zeit, Nerven und Geld. Gleichzeitig steigen Emissionen durch ständiges Anfahren und Abbremsen.
Ich setze mich ein für:
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die konsequente Umsetzung einer digitalen Verkehrssteuerung mit optimierten grünen Wellen
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den Einsatz KI-gestützter Ampelsteuerung, die sich am tatsächlichen Verkehrsaufkommen orientiert
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die Rücknahme künstlicher Fahrbahnverengungen, etwa an stark belasteten Hauptachsen
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eine bessere Erreichbarkeit der Wiesbadener Innenstadt für Besucherinnen und Besucher
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den notwendigen Ausbau der A66 und der B455, wie im Bundesverkehrswegeplan vorgesehen
Ein flüssiger Verkehr ist kein Gegensatz zu Umweltschutz – er ist ein Teil davon.
Weg mit dem Baustellenchaos: Koordination statt Stillstand
Baustellen lassen sich nicht vermeiden, aber schlecht koordinierte Baustellen schon.
Meine Ziele für Wiesbaden:
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eine zentrale Baustellenkoordination nach dem Vorbild anderer Großstädte
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klare Bauzeiten, transparente Kommunikation und realistische Zeitpläne
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regelmäßige Kontrollen zur Vermeidung von „Geisterbaustellen“
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frühzeitige Information über Umleitungen und alternative Verkehrsführungen
So wird Infrastruktur modernisiert, ohne die Stadt über Monate lahmzulegen.
Leistungsfähiger ÖPNV statt gescheiterter Prestigeprojekte
Ein starker öffentlicher Personennahverkehr ist entscheidend für eine funktionierende Mobilität in Wiesbaden.
Dafür setze ich mich ein:
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die Modernisierung und Stärkung der ESWE-Verkehrsbetriebe
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attraktive Busverbindungen mit dichter Taktung in die Innenstadt
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ergänzende Rufbusangebote für die Vororte in den Abend- und Nachtstunden
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zusätzliche Schulbuslinien zur Entlastung des morgendlichen Verkehrs
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bessere Beleuchtung und mehr Sicherheit an Haltestellen
Eine Neuauflage gescheiterter Projekte wie der Citybahn lehne ich ab. Verkehrspolitik braucht Lösungen, die angenommen werden – keine ideologischen Großprojekte.
Radverkehr neu denken: sicher und konfliktfrei
Radfahren soll sicher sein, ohne neue Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern zu schaffen.
Meine Schwerpunkte:
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ein durchgängiges, stadtweites Radwegenetz
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klare Trennung von Rad-, Fuß- und Autoverkehr
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bessere Radverbindungen zwischen Innenstadt und Vororten
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Optimierung bestehender Strecken, etwa auf der Schiersteiner Brücke
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konsequente Kontrollen für mehr Sicherheit im Rad- und E-Roller-Verkehr
Klare Regeln statt Schilderwald
Unübersichtliche und ständig wechselnde Tempolimits sorgen für Unsicherheit und Frust.
Ich stehe für:
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einheitliche Regelungen: 50 km/h auf Hauptverkehrsstraßen, 30 km/h in Wohngebieten
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gezielte Geschwindigkeitskontrollen dort, wo Schutz besonders wichtig ist, etwa vor Schulen und Kitas
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weniger Schilder, mehr Klarheit und Akzeptanz
Park & Ride: Entlastung für Innenstadt und Wohngebiete
Wer von außerhalb nach Wiesbaden kommt, braucht praktikable Lösungen.
Dazu gehören:
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der Ausbau kostengünstiger Park-&-Ride-Anlagen an den Stadtgrenzen
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eine direkte Anbindung an Bus, Bahn, Fahrrad und E-Mobilität
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die Kombination von Parkticket und ÖPNV-Tagesticket
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zusätzliche Parkangebote zu besonderen Anlässen
Barrierefreiheit: Mobilität für alle
Mobilität darf niemanden ausschließen.
Ich setze mich ein für:
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barrierefreie Fußgängerüberwege mit akustischen und taktilen Signalen
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abgesenkte Bordsteine und bessere Zugänge
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digitale Hilfestellungen für mobilitätseingeschränkte Menschen
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konsequentes Vorgehen gegen falsch abgestellte E-Roller
Meine Vision: Wiesbaden besser anbinden
Wiesbaden braucht eine starke Anbindung an die Region und den überregionalen Verkehr.
Dazu zählen:
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die Prüfung eines ICE-Halts Wiesbaden-Ost
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der Erhalt des Hauptbahnhofs als Regionalbahnhof
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die Reaktivierung der Aartalbahn
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eine bessere S-Bahn-Anbindung für Kostheim
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die zügige Umsetzung wichtiger Schienenprojekte
Fazit: Mobilität mit Maß und Mitte
Mobilitätspolitik darf kein ideologisches Experiment sein. Sie muss den Alltag der Menschen verbessern – verständlich, verlässlich und fair.
Ich bin Tassilo Sepp, Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung Wiesbaden.
Bei der Kommunalwahl 2026 trete ich für eine Verkehrspolitik an, die alle mitnimmt –
pragmatisch statt ideologisch.